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Juli 20, 2020

Meine Erfahrung mit Videoschnittprogrammen

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Die erste Schwierigkeit besteht in der Videoerstellung, doch kaum hat man dies bewerkstelligt geht es weiter mit den Fragen nach dem richtigen Videoschnittprogramm, nach der Auswahl der Video Plattform, also wo man die Videos hostet und ob man noch Musik hinterlegen will und weitere Grafiken einfügen möchte. So ungefähr in der Reihenfolge kamen die Probleme bei mir als ich die ersten Videos gefilmt hatte. 

Doch klären wir erst einmal die verschiedenen Videoarten. Denn entsprechend sind die Anforderungen ganz andere.

Meine Vorgehensweise beim Video

Es gibt ja viele Arten, wie man Videos erstellen kann und ich gehe mal auf die ein, die ich bisher erstellt habe und wie ich dabei vorgegangen bin.

Als ich in 2018 für meinen PropTech-Online-Kongress Interviews geführt habe, habe ich die Interviews per Online Meetings in Zoom geführt, diese Meetings aufgenommen und anschließend hatte ich ein Video. Viel mehr bearbeiten, wollte ich nicht, denn es sollte ja authentisch sein.

Ein Interview hatte live vor Ort stattgefunden, hier habe ich das Interview über meine Canon Eos Kamera aufgenommen und im Anschluss habe ich es zusammengefügt.

Und es gab noch meine täglichen persönlichen Begüßungs-Videos und meine Präsentations-Videos. Bei den Begrüßungs-Videos habe ich mit meinem iPhone gefilmt und für den Text eine Teleprompter genutzt und für die Präsentationsvideos mit Bildschirmaufnahmen gearbeitet.

Jetzt für die Erstellung meines Online Kurses und den enstprechenden Marketing-Videos nutze ich keinen Teleprompter mehr. Hierfür nehme ich mir einzeln die Themen des Online Kurs vor, die ich zuvor selbstverständlich strukturiert habe, lese es noch einmal durch und spreche dann frei über das Thema, so als ob der Kunde vor mir säße.

Für letzteres bedarf definitiv Humor und Geduld,  denn man spricht anfänglich den Satz gefühlte 1000 Mal. Ich habe mich selbst motiviert mit dem was ich meinen Kunden immer sage: "Einfach machen, anstatt lange drüber zu reden".

Die Auswahl an Videoschnittprogrammen

Bis ich in 2020 zu Adobe Premiere Pro gewechselt habe, habe dich die Interviews Videos und die persönlichen Videos mit dem Videoschnittprogramm Movavi bearbeitet. Das ist wirklich nicht teuer und reicht fürs erste völlig aus.

Problembehaftet war eigentlich nur der Transfer der persönlichen Videos, also die, die ich über das Smartphone aufgenommen habe und dann zum Laptop übertragen wollte, um sie zu bearbeiten. Die waren dann schon mal hochkant, obwohl ich sie quer benötigte oder mein Laptop unterbrach das Kopieren oder Verschieben von Smartphone zu Laptop. Wie gesagt Humor und Geduld hilft einem weiter. Ich erinnere mich, dass die iMovie App mir half, das Format zu ändern bevor ich das Video vom Smartphone aufs Laptop übertrug. Als Teleprompter habe ich übrigens Video Teleprompter Pro genutzt.

Auch der Export der Videos von Movavi auf meinen Laptop war recht langwierig und dauerte teilweise ewig. Zeiten, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Das Format war MP4 und HD Qualität und die Interviews waren alle ca. eine Stunde lang.

Die Bildschirm-Videos habe ich mit screencast-o-matic aufgenommen. Dieses Tool bietet auch die Bearbeitung an und ist recht intuitiv zu verstehen. Klar auch hier, brauchte ich zu Beginn etwas mehr Zeit und Übung, aber insgesamt betrachtet, kam ich hier sehr gut zu recht und die Möglichkeiten, die das Tool anbietet sind abwechslungsreich und ausreichend.

Leider habe ich auch ein paar Videoprogramme gekauft oder kurz abboniert, die ich mir hätte sparen können. Das war z.B. Convert Tools oder Doodle. Ich dachte, die wären fürs Marketing ganz spaßig einsetzbar, aber so wirklich gefallen sie mir beide nicht oder passen nicht zu mir bzw. sind überflüssig geworden. Ich hatte auch noch ein drittes Tool im Launch erworben mit dem ich garnicht glücklich war. Nun denn es gehört als Unternehmerin dazu, ein bisschen auszuprobieren oder auch mal Fehlinvestitionen zu tätigen.

Wie anfänglich geschrieben, bin ich nun bei Adobe Premiere Pro gelandet. Erst hatte ich mir nur ein neues Objektiv für meine Canon Eos gekauft und wie gesagt, frei sprechend gefilmt. Die Outtakes sind übrigens hier unten zu sehen.

Joah, und dann als ich die Speicherkarte in meinen Laptop gab und mir noch mal die Movavi Videoschnittprogramm ansah, dachte ich mir, dass ich für die kommenden Onlinekurse auch hier etwas Professionelleres benötige. Das Angebot von Adobe nutze ich schon lange, also nahm ich nun noch Premiere Pro dazu. Mit 20 Euro im Monat nicht gerade günstig, wenn man aber eh Mitglied bei Adobe ist, rechnet sich das. Aktueller Stand ist max. 60 Euro Monatsbeitrag und wenn man Angebote erwischt, ist man mit unter 35 Euro dabei und hat wirklich alles für Fotografie, Grafik, Illustration und eine Businesslösung wie Acrobat mit dabei.

Dann ging mit der professionellen Ausstattung allerdings mein Laptop in die Knie. Mein neun Jahre alter Sony Vario mit 4GB RAM war nicht mehr geeignet, das hatte ich nicht bedacht. Die Anforderungs an System muss man aber unbedingt beachten. Latent hatte ich es eh auf dem Schirm, mir bald einen neuen Laptop kaufen zu müssen und so bin ich nun auch eine Mac Besitzerin geworden und jetzt läuft es natürllich. Final Cut , als Videoschnittprogramm für Mac wäre eine Alternative und hätte ich sicherlich gekauft, wenn die Reihenfolge des Kaufens und Bearbeiten eine andere gewesen wäre.

Akutell sehe ich mir viele Tutorials und Lernvideos an, damit ich Premiere Pro überhaupt verstehe und das Grundsätzliche umsetzten kann und ich habe einmal wieder viel mehr Zeit gebraucht als gedacht, aber es wird.

Wo werden Videos hochgeladen?

Zu der Frage habe ich eine schnelle Antwort. Es gibt eigentlich nur drei Anbieter, die in Frage kommen, und zwar Youtube, Vimeo oder Wistia.

Ich habe mich für Vimeo entschieden, weil es etwas günstiger ist als Wistia und es bietet auf jeden Fall mehr individuelle Einstellungen an, als es in Youtube machbar wäre. Insofern hat man hier ein bisschen mehr Datenschutz und -kontrolle und kann mehr analysieren.  

Das Video wird hochgeladen und über die Einstellungen steuert man das Branding, das Einbetten, die Ansichten und Zugriffsmöglichkeiten. Für meinen Geschmack wird hier nicht zu viel und nicht zu wenig in übersichtlicher Form angeboten. Die Anbieter von Vimeo launchen derzeit viele Features, insofern wird es dort wohl auch immer interessanter, Kundin zu sein.

Musik und Grafiken hinterlegen

Was du vielleicht nicht weißt, ist, dass mein Logo im Zusammenhang mit einem Lied steht. Es ist ein Lied von Adriano Celentano und näheres kannst du in meinem Blogbeitrag Warum eigentlich Adriano Celentano? nachlesen.

Natürlich möchte ich dann jetzt auch das Lied integrieren. Also habe ich mir bei der GEMA die entsprechenden Rechte geholt und dann die Audio Datei des Liedes Prisencolinensinainciusol von iTunes downgeloaded und dann auf die entsprechende Audiospur im Video eingefügt.

Mit Grafiken, Bildern und Texten geht das ähnlich. Die Daten hochladen und genauso wie den Film an sich schneiden und bei einer Video-Datei z.B. als Hintergrundmusik formatieren. 

Professionelle Bearbeitung von Videos beinhaltet für mich auch die Schriften und Farben des eigenen Brandings nutzen zu können, auch das ist bei Adobe Premier Pro möglich.


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