Internet

Was ist Digitalisierung *BR PhotoArt *Internet

Der Vorläufer dessen, was wir unter dem Internet verstehen, gibt es schon seit 1969. Jedoch kommerziell wurde das Internet -und damit allen frei zugänglich- erst 20 Jahre später.  Ein weltweites Netz von verbundenen Computern und hiermit haben wir auch schon den Begriff erläutert: interconnected network, kurz Internet.

Die wichtigste Anwendung ist sicherlich das World Wide Web, kurz www, mit Web- oder Internetseiten, die ein Angebot auf einem Server mit entsprechender URL durch einen Browser aufrufbar machen.

Das Internet beinhaltet aber jegliche Form von Datenaustausch über das Internet verbundener Computer und somit gehört auch eMailing dazu. Wir schreiben seitdem kaum noch auf Papier und versenden per Post,  sondern wir tippen digital und versenden Dateien im PDF-Format. 

Das Internet hat unsere Kommunikation verändert und einen Machtwechsel herbeigeführt.  Zur Verdeutlichung verwende ich die Begriffe aus dem Marketing oder der Wirtschaftsbranche. Der Sender heißt dann Kommunikator und der Empfänger ist der Rezipient. Der Machtwechsel vom Kommunikator zum Rezipienten ist durch das Internet wie bei einer Revolution von statten gegangen.

Generationen des Webs | Webzeitalter

Das Internet wurde 1989 kommerziell. Im Jahr als in Deutschland die Mauer fiel, startete das Web 1.0. Die Kommunikation hatte sich zu dem Zeitpunkt noch nicht viel verändert. Die Kommunikatoren, also die Unternehmer konnten mehr oder weniger weiter im Monolog kommunizieren. Ich Anbieter | Du kaufen! Die Werbung aus den Printmedien oder aus dem Fernsehen wurde eigentlich nur ins Internet verlagert. Die Einbahnstraße blieb.

Mit dem Zeitalter Web 2.0 zum neuen Jahrtausend wendete sich die Macht zum Rezipienten hin, das sagt ja auch eigentlich schon der Name: man spricht vom Sozialen Netz oder Social Web. Jetzt sprach auf einmal jeder mit jedem. Der Austausch unter den Kunden ist seitdem unmittelbar mit Jedermann im Netz möglich, nicht mehr nur in der Kneipe, auf der Straße oder am Arbeitsplatz und nicht mehr nur unter Freunden und Bekannten. Das Neue daran ist, dass die Verbindung zwischen den Rezipienten öffentlich ohne den Kommunikator erfolgt. Die Kunden hatten die Kommunikationshoheit übernommen! Der nächste Wandel kam 2007!

Mit dem Launch des iPhones von Apple begann die Ära des mobilen Internets. Das Smartphone wurde die Schaltzentrale unseres Lebens und wie schon im Beitrag über die Industrielle Revolution geschrieben, können sich 71 % der Deutschen kein Leben mehr ohne Smartphone vorstellen (Quelle: Bitkom Studie 2017). Das Smartphone als unsere Nabelschnur? Ja!

Seit dem Web 3.0 fokussiert sich die Kommunikation auf den einzelnen. Mit Hilfe von Big Data gelingt den Kommunikatoren dabei eine immer besser personalisierte Kommunikation und eine in Echtzeit.

Ein Praxisbeispiel ?

Big Data hilft den richtigen Kunden im richtigen Moment über das richtige Angebot zu informieren. Den Fastfood-Liebhaber im Moment des „Vor-dem-Laden-stehens“ mit dem Angebot einen Burger für 1 € zu erhalten (über Push Nachricht über das Smartphone) und im Gegensatz dazu den Café Liebhaber über den Gratis-Kaffee zu informieren. Zielgerichtete Botschaft pass genau für den Rezipienten.

Die Kommunikation hatte sich von „Masse“ zu „Individuell“ gewandelt. Man bezeichnet das Web-Zeitalter passend wie folgt:

  • Web 1.0 | one to many
  • Web 2.0 | everybody to everybody
  • Web 3.0 | one to one
  • Web 4.0 | everything to everything

Internet of Things | IoT

Fehlt jetzt noch die Erklärung zum Internet der Dinge, dem Web 4.0. Wer oder was kommuniziert denn da miteinander? Es sind Gegenstände. Smarte Objekte, die durch das Internet miteinander verbunden und mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sind. Die grundlegende Frage, was intelligent ist, bleibt dabei oftmals ungeklärt. Wenn es sich um einfache Sachverhalte handelt, wie z.B. einem smarten Kühlschrank oder einem smarten Drucker, die die Information übermitteln, dass Vorräte ausgehen und eine Bestellung auslösen, okay. Komplexer und schwieriger wird es bei smarten Autos, die sich eigenständig im Straßenverkehr fortbewegen sollen.

Fällt dir bei dem Wandel etwas auf? Die Zeitspannen werden immer kürzer, die Entwicklung geht immer schneller von statten. Du hast wahrscheinlich als Unternehmer Web 3.0 noch nicht umgesetzt, da folgt schon Web 4.0. Du kannst also sehr schnell den Anschluss verlieren und das tun auch die Ersten. Ein Großteil der Unternehmer hält sich noch im Zeitalter Web 2.0 auf. Ein Indiz gibt hierzu die große Nachfrage nach Agenturen, die Suchmaschinenoptimierung anbieten. Zwischenzeitlich befinden wir uns aber schon längst im Zeitalter Web 4.0 - Ups.

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Künstliche Intelligenz

Hinter dem Begriff steht eigentlich nur eine Aussage: Alles was vernetzt werden kann, wird vernetzt werden. Es sind Alltagsgegenstände, die durch das Internet miteinander verbunden sind und mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattet werden oder anders gesagt es wird durch Algorithmen ein intelligentes Verhalten simuliert.

Es ist teilweise ein wenig "spacy" und es bestehen Befürchtungen, dass Arbeitsplätze verloren gehen. Dem wird auch sicherlich so sein. Wenn Arbeitsplätze weg fallen, entstehen an anderer Stelle neue und die Qualität der neuen Arbeitsplätze ist meist besser, sozialer und angenehmer. Allerdings wird nicht jeder Beschäftigte 1:1 im Beschäftigungsverhältnis bleiben können. Trotzdem gefällt mir der Ansatz, dass sogenannte Artificial Worker schneller und effizienter arbeiten und dadurch wertvolle Zeit effektiver und schöner gestaltet werden kann. Denkt man schon nur an den Wegfall von langen und nervigen Warteschleifen beim Kundensupport, wäre das doch schon erfreulich.

Zero Moment of Truth

Bis dato gab es moment of truths, auf deutsch : Momente der Wahrheit. Darunter versteht man den Moment, indem sich Kunden bei der Begegnung mit einem Unternehmen eine Meinung bilden.

Nachdem sich durch das Internet unser Kaufverhalten massiv verändert hat, fehlte der Zero Moment in der gängigen Auflistung. Das Unternehmen Google hat insofern den Moment, indem Kunden beginnen sich im Internet über ein Unternehmen zu informieren, den Zero Moment of Truthzugefügt.

Dieser erste kritische Punkt innerhalb der costumer journey (Kundenreise) liegt weit vor der Kaufentscheidung, weit bevor du als Unternehmer mit dem Kunden kommunizierst. Dieser Zero Moment of Truth (ZMOT) entscheidet auch darüber, ob du es je tun kannst. Denn ob der Kunde in Kontakt mit dir tritt oder nicht, entscheidet er auf Grundlage der Word of Mouth (WoM), der Mundpropaganda, den Empfehlungen, die er im Internet über dich liest.

Wann wird er etwas über dich lesen? Ganz klar, wenn du bei deinen Kunden Emotionen auslöst. Negative und Positive.

Was ist zu tun?

Analog zum § 4 des Kölschen Grundgesetz "Wat fott es es fott", was so viel bedeutet wie „ Jammere den Dingen nicht nach“ möchte ich dir mit auf den Weg geben, die Vernetzung anzuwenden, kein Bruch zwischen Offline und Online zu zu lassen. Nicht entweder oder sondern sowohl als auch

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